1. Herrschaft der Besten
    (Platon, u.a.)
  2. Der Staat als Hüter des Gemeinwohls (Aristoteles, Thomas v. Aquin etc.)
  3. Der Staat als Machtinstrument einzelner (Machiavelli, Hobbes)
  4. Der Staat als Produkt eines Gesellschaftsvertrages (Locke, Rousseau,Fromm, Marx)
  5. Der Staat als Rechtsstaat (Montesquieu, Kant, Habermas)
  6. Anarchie als beste Staatsform
    (Bakunin, M.L. King, Spaemann)
  7. Der Staat als Institution objektiver Vernünftigkeit (Hegel, Fichte)
  8. Der Staat als Hüter der Gerechtigkeit (Rawls, Höffe)
Begriffsbestimmungen

Utopia

klassische Staatsutopien

Der ideale Staat

Geschichte

Arbeitsaufträge


BEGRIFFSBESTIMMUNGEN:

Elemente staatsphilosophischer Theorien:


UTOPIA - DER BESTE STAAT

Die Sehnsucht nach dem besseren Staat, nach einer würdigeren Form des Zusammenlebens ist alt!

Ausgangspunkt der Utopie ist die Unzufriedenheit mit dem, was ist, d.h. mit der Mangelhaftigkeit und Unzulänglichkeit der menschlichen Einrichtungen. Träume, Wünsche, Visionen, Entwürfe einer besseren oder gar einer perfekten Gesellschaft begleiten die europäische Geistesgeschichte seit Platons "Politeia",

Ich kann mir zu jeder Morallehre, jeder Ethik und jedem beliebigen Normensystem eine Welt hinzu denken, in der alle Personen jederzeit alle Normen und Gebote befolgen, die in dieser Ethik oder Normensystem für gültig erachtet werden.

Insofern bedingt jede Ethik eine Utopie und umgekehrt, obwohl Ethik keine Utopie "ist". Denn natürlich können Normverstöße niemals ausgeschlossen werden können.

Formen von Utopien

Wirkliche Utopien zeichnet aus, daß sie auf die Gesamtheit der menschlichen Lebensverhältnisse Bezug nehmen:

  1. Staatliche Verfassung - Idee einer gerechten Herrschaft
  2. Lebensführung, Kultur - Konzeption eines guten Lebens
  3. Verteilung der materiellen Güter - Gleichheit und distributive Gerechtigkeit
  4. Reproduktion und Verhältnis der Geschlechter - Eugenik und "Libertinage"
  5. Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur - gelingende Agrikultur (Schlaraffenland)

ANTIKE:
Mythos von ATLANTIS Þ

U-TOPIA: - "kein Ort", spiegelt ebenfalls die Sehnsucht nach dem besseren Staat wider!


ANSICHTEN ÜBER DIE RICHTIGE BESCHAFFENHEIT DES STAATES:

Die Fragestellung, die sich seit den Anfängen der Staatsphilosophie (=Antike) bis heute nicht verändert hat, lautet:

Warum gibt es überhaupt so etwas wie einen Staat -
wie sollte der Staat richtigerweise beschaffen sein?

Die Notwendigkeit eines Staates ergibt sich aus dem Zusammenwachsen der Sippen und Familien zu größeren Einheiten im Verlauf der frühesten Geschichte, sowie die daraus resultierende Arbeitsteilung, die eine Organisation notwendig macht!

Hinsichtlich der zweiten Frage gibt es im Laufe der Philosophiegeschichte eine ganze Reihe, zum Teil sich widersprechender Ansichten über die richtige Beschaffenheit eines Staates! Eines allerdings ist gewiss - die absolut beste Lösung wurde bis heute noch nicht gefunden!

Der wohl beste Staat ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet: